Ausbildungsinstitut für Systemische Psychotherapie Augsburg: Bewerbung

Zugangsvoraussetzungen und Ziel

Unsere Ausbildung spricht Personen an, die eine Approbation in Systemischer Psychotherapie anstreben, um als Psychologische*r Psychotherapeut*innen in selbständiger Praxis zu arbeiten oder in klinischen sowie sozialen Institutionen psychotherapeutische Prozesse zu leiten.

Teilnehmer*innen müssen nachweisen:

  • Master (universitär) oder Diplom in Psychologie, wobei der Master bzw. das Diplom das Fach klinische Psychologie im Umfang von mind. 8 ECTS (1 ECT = üblicherweise 25-30 Stunden) enthalten muss.
  • Ein an einer ausländischen Universität erworbenes Diplom bzw. Master in Psychologie muss folgende Fächer enthalten, um dem Diplomstudiengang bzw. Master an einer deutschen Universität zu entsprechen:
    • Klinische Psychologie (8 ECTS)
    • Allgemeine Psychologie
    • Allgemeine Methoden der Psychologie
    • Biologische Psychologie
    • Entwicklungspsychologie
    • Grundlagen der Diagnostik
    • Persönlichkeitspsychologie
    • Sozialpsychologie

Die Voraussetzung für den Zugang zu einer Ausbildung zum/zur Psychologischen Psychotherapeut*in ist in § 5 Abs. 2 PsychThG Absatz 1 geregelt. Vorleistungen wie z. B. Tätigkeit in einer Psychiatrie oder eine Weiterbildung im Bereich Familientherapie führen nicht zu einer Verkürzung der Ausbildung.

Übergeordnetes Ziel ist die Approbation als Psychologische*r Psychotherapeut*in.

Durch die praxisnahe und patientenbezogene Vermittlung von Grundkenntnissen in wissenschaftlich anerkannten psychotherapeutischen Verfahren und der vertieften Ausbildung in Systemischer Therapie werden Sie entsprechend der geltenden Bestimmungen des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) zu Psychologischen Psychotherapeut*innen qualifiziert. Die Ausbildung vermittelt Ihnen insbesondere die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die erforderlich sind, zur

  1. Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist
  2. Therapie psychischer Ursachen, Begleiterscheinungen und Folgen von körperlichen Erkrankungen unter Berücksichtigung der ärztlich erhobenen Befunde zum körperlichen Status und der sozialen Lage des Patienten auf den wissenschaftlichen, geistigen und ethischen Grundlagen der Psychotherapie

sowie um eigenverantwortlich und selbständig handeln zu können.

Weitere Zielrichtungen:

  • Entwicklung der professionellen Identität als Systemische Psychologische Psychotherapeut*innen
  • Finden eines individuellen, therapeutischen Stils, der persönliche Stärken und Ressourcen berück­sichtigt und integriert
  • Systemisch-familientherapeutische Interventions- und Arbeitsformen situationsadäquat in der Arbeit mit Patienten sowie deren Eltern und Familien einsetzen lernen
  • Selbstfürsorge und Zufriedenheit in der alltäglichen Berufspraxis